Statt diese Schwarzerlen zu ernten wurden ihnen ihre Rinde im unteren Teil des Stammes in einem breiten Streifen ringförmig entfernt. Mit der Ringelung wird den Bäumen der Lebenssaft genommen. Hier geschah dies auf Veranlassung der Verwaltung des Biosphärenreservat Schaalsee, um eine ausreichende Besonnung und damit bessere Durchwärmung möglicher Bruthabitate von Rotbauchunke und Kammmolch in den Seewiesen am Röggeliner See zu ermöglichen. Die Bäume, die landschaftstypisch dieses Soll ( KLeingewässer) umstanden, werden jetzt langsam absterben. Eine Zeit lang bleiben sie noch als Totholz stehen, ihre abgestorbenen Stämme und Äste mahnend in den Himmel strecken. Vielleicht akzeptieren Rotbauchunke und Kammmolch diesen Eingriff in die Natur und nehmen diese für sie beeinflussten, potentiellen Bruthabitate an.
Und die Klimabilanz? Verrottendes Totholz setzt den zuvor in der Biomasse der Bäume gebundenen Kohlenstoff leider wieder frei!

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