Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Statt diese Schwarzerlen zu ernten wurden ihnen ihre Rinde im unteren Teil des Stammes in einem breiten Streifen ringförmig entfernt. Mit der Ringelung wird den Bäumen der Lebenssaft genommen. Hier geschah dies auf Veranlassung der Verwaltung des Biosphärenreservat Schaalsee, um eine ausreichende Besonnung und damit bessere Durchwärmung möglicher Bruthabitate von Rotbauchunke und Kammmolch in den Seewiesen am Röggeliner See zu ermöglichen. Die Bäume, die landschaftstypisch dieses Soll ( KLeingewässer) umstanden, werden jetzt langsam absterben. Eine Zeit lang bleiben sie noch als Totholz stehen, ihre abgestorbenen Stämme und Äste mahnend in den Himmel strecken. Vielleicht akzeptieren Rotbauchunke und Kammmolch diesen Eingriff in die Natur und nehmen diese für sie beeinflussten, potentiellen Bruthabitate an.
Und die Klimabilanz? Verrottendes Totholz setzt den zuvor in der Biomasse der Bäume gebundenen Kohlenstoff leider wieder frei!

admin

Wo sind unsere Störche?

Sag mir wo die Störche sind,
wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Störche sind,
was ist geschehn?
Sag mir wo die Störche sind,
Lebensräume vergehn geschwind,
wenn sie in der Biosphäre sind.
Wann wird man je verstehn?
Ach, wird man je verstehn?

 frei nach Nana Mouskouri

Storchennest früher

Storchennest früher

Störche früher

Spielplatz am Dorfeingang

heute ohne Storch

Der am Dorfplatz auf dem Masten nistende Weißstorch war für uns Dechower das Symbol unserer noch intakten Umwelt. Weithin waren unsere Störche mit ihrem zuverlässigen Bruterfolg von zwei bis drei flügge werdenden Jungvögeln pro Jahr bekannt. Gelegentlich fuhren auch Reiseunternehmen mit ihren Gästen im Frühsommer den Dechower Dorfplatz nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze an.  Und mit etwas Glück konnten sie die Störche mit ihren Jungen im Nest, auf dem Nestrand hockend, beim Füttern, erstem Flügelschlagen und Flugversuchen beobachten. Seit drei Jahren ist das Nest leer und der Weißstorch von unseren Wiesen verschwunden. Wie auch die Kiebitze und der überwiegende Teil, der in den Wiesen brütenden Wildgänse. Ihr Lebensraum wurde durch die vom Biosphärenreservat Schaalsee angeordneten und durchgeführten Maßnahmen der extensiven Weidebewirtschaftung und umfangreichen Vernässung inzwischen systematisch zerstört. Doch: Der zerstörte Lebensraum von Storch, Kiebitz und Co. ist am Ende auch derjenige der Menschen – unser Lebensraum !!!

“Naturschutz: Für Menschen verboten” betitelte Jan Grossarth seinen
Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Samstag, den 3.
September 2011.  zum FAZ-Artikel

Diesen Artikel nahm Michael Schmidt von der Schweriner Volkszeitung zum Anlass, in der Ausgabe vom 17./18. September 2011 unter der Überschrift “Amtsleiter wirft Kritikern Polemik vor”, noch einmal auf die
Problematik einzugehen.  zum SVZ- Artikel

Im Übrigen ist die FAZ nicht von uns angesprochen worden sondern durch Recherche und die Homepage auf die Bürgerinitiative gestoßen.

Als ehrenamtliche Gemeindevertreter von Thandorf haben wir in den vergangenen Jahren Möglichkeiten gesucht, die Geschwindigkeit von durchfahrenden Fahrzeugen im Dorf so zu drosseln, dass die Gefährdung unserer Kinder als auch älterer Mitbürger verringert wird. Dabei ging es unter anderem um den Bereich der Bushaltestelle, die sich auf der anderen Seite des Fußweges befindet, den Spielplatz am Dorfeingang, als auch um einen Kurvenbereich, hinter dem unmittelbar der Fußweg auf der einen Seite der Straße endet und auf der anderen Seite weiterführt.

Fußwegwechsel

Fußwegwechsel

Bushaltestelle

Bushaltestelle

Spielplatz am Dorfeingang

Spielplatz am Dorfeingang

Im vergangenen Dezember wurden auf der gleichen Kreisstraße (ca. 5km entfernt von Thandorf) Fahrbahnschikanen errichtet, die zum einen „dem Recht“ widersprechen, Autofahrer schikanieren und aus Sicht von Umweltschutzgedanken unsinnig erscheinen. Auf einer Strecke von 1500m zwischen Utecht und Rothenhusen wurden 34 Schilder, 3 Bodenschwellen und eine elektronische Geschwindigkeitskontrolle installiert.

Schild Radarkontrolle

Schild Radarkontrolle

max. 30 km/h Otterwechsel

max. 30 km/h Otterwechsel

1. Farhbahnschwelle

1. Farhbahnschwelle

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AngelbootKNEESE – Streit im ehemaligen Grenzgebiet:
Kneeses Bürgermeister Hans-Jürgen Hoffmann ist verärgert. Denn er möchte die Nutzung eines Bootes für den Angelsportverein Kneese auf dem Dutzower See, der ein Teil des Schaalsees ist. Dabei stößt er allerdings auf Widerstand beim Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee. “Bei der Sitzung im vergangen Jahr hat das Amt so reagiert, dass durch die Köder der Angler, der Nährwert des Schaalsees zerstört werden könnte. Diese Ausrede und auch, dass der Fischotter in dem Gebiet durch das Boot vertrieben werde, habe ich widerlegt”, sagt Hoffmann. Er ist der Meinung, dass das Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee immer wieder Anfragen der Gemeinde ablehne.

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